Konsequentes Vorgehen gegen Raser erforderlich.
Das Zentrum Elberfelds am frühen Morgen des 13. Juni: Gegen 2 Uhr fielen im Bereich Morianstraße und Gathe ein VW Golf sowie ein Fiat 500 auf, deren Fahrer wiederholt stark beschleunigten und dabei deutlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Anschließend wurden die Fahrzeuge jeweils massiv abgebremst, was auf ein mögliches illegales Kraftfahrzeugrennen hindeutet.

Wenig später konnten Polizeibeamte die beiden Fahrer im Alter von 20 und 34 Jahren zusammen mit ihren Fahrzeugen auf dem Parkplatz einer internationalen Fast-Food-Kette an der Uellendahler Straße antreffen.
Aufgrund des dringenden Verdachts eines verbotenen Straßenrennens beschlagnahmte die Polizei sowohl die Führerscheine als auch die Fahrzeuge der Tatverdächtigen.
Das Polizeipräsidium Wuppertal bittet Zeugen des Vorfalls um sachdienliche Hinweise zur weiteren strafrechtlichen Aufarbeitung. Die Zentrale des Polizeipräsidiums ist unter der Telefonnummer (0202) 284-0 erreichbar. Zuständig ist das Verkehrskommissariat.
Dazu erklärt der Wuppertaler AfD-Kreissprecher Dr. Frank Schnaack:„Wer öffentliche Straßen – insbesondere innerhalb geschlossener Ortschaften – als Rennstrecke missbraucht, gefährdet vorsätzlich die Sicherheit unbeteiligter Bürger. Illegale Autorennen sind keine Bagatelldelikte, sondern Ausdruck von Rücksichtslosigkeit und mangelndem Respekt gegenüber Recht und Ordnung. Der Rechtsstaat muss hier mit aller Konsequenz handeln.“Weiter führt Schnaack aus: „Neben verbotenen Straßenrennen stellt auch die gezielte Erzeugung von unnötigem Fahrzeuglärm – etwa durch bewusstes Aufheulen lassen des Motors – eine erhebliche Belastung für Anwohner dar. Wer sich bewusst über geltende Regeln hinwegsetzt, sollte mit empfindlichen Sanktionen rechnen. Straßenverkehr erfordert Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme.
Wer diese Grundsätze missachtet, darf nicht auf Nachsicht hoffen. Der Schutz der Allgemeinheit hat Vorrang vor dem Egoismus einzelner Poser und Raser.“
