Erstmals zog Claudia Bötte 2014 in den Stadtrat Wuppertals ein und es dauerte nicht lange: Morddrohungen gegen die Tochter im Grundschulalter sowie gegen sie selbst über die Privatanschrift wie auch über das Postfach im Barmer Rathaus. Da die Polizei vor zwölf Jahren auch innerhalb des Rathauses ermittelte, war dem damaligen Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) und seinen Spitzenbeamten die Notsituation Böttes bekannt.
Die Morddrohungen beinhalten detaillierte Informationen über die Tochter sowie Claudia Bötte. Die Polizei nahm es so ernst, dass beide sich zeitweilig unter Personenschutz des Landeskriminalamts befanden. Wochenlang wurde Böttes Tochter von Wächtern des Typs dunkler Anzug und Knopf im Ohr zur Schule begleitet.
Während es die Grundschülerin amüsant fand, war die Rektorin ihrer Bildungsstätte davon weniger angetan. Claudia Bötte wurde von dieser gar mit dem übergriffigen Vorwurf „Wie können Sie so etwas [politisches Engagement] auch nur machen?“ konfrontiert. Die Rektorin betrieb eine klassische Täter-Opfer-Umkehr.
In der nächsten Ratssitzung wurde die für Claudia Bötte extrem belastende Situation angesprochen. Auch dort waren die Personenschützer vom Landeskriminalamt zugegen. Die Reaktion, die seinerzeit von den Vertretern der Altparteien kam, war eine gänzlich andere als im heutigen Fall von Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD). Denn denjenigen, die sich auch schon damals für die Elite Wuppertals hielten, hatten für Bötte nichts außer Spott und Häme übrig.
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Wird momentan von diversen Massenmedien der Öffentlichkeit als Opfer von Beleidigungen und Bedrohungen präsentiert: Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD).
Es ist das altbekannte Messen mit zweierlei Maß: Wird einer aus ihrer vermeintlich sakrosankten Kaste beleidigt und bedroht, ist das Geschrei stets unüberhörbar. So etwas wird für gewöhnlich auch zum willkommenen Anlass genommen, um knallhart linksgrüne „Nichtregierungsorganisationen“ mit noch mehr Steuergeld zu mästen. Gerät hingegen ein tatsächlich oppositioneller Politiker in eine akute Bedrohungslage, so wird bei den Altparteien die ungeschminkte Fratze der Schadenfreude sofort für jedermann sichtbar. Das sind Gut- und Bessermenschen in freier Wildbahn!
Die abstoßende Selbstgerechtigkeit, die triefende Doppelmoral, die zutiefst unerträgliche Heuchelei in allen möglichen Belangen wird zum Glück von immer mehr Menschen in Deutschland durchschaut. Aus diesem Grunde wenden sich seit Jahren stark zunehmend Bürger angewidert von den Kartellparteien und ihren Apparatschiks im Elfenbeinturm ab. Die Dauerkrise bei Unionsparteien, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Co. ist unzweifelhaft selbst verschuldet.
Jede einzelne Beleidigung und Bedrohung – vor allem gegen ehrenamtliche Kommunalpolitiker – ist eine zu viel. Wer insgeheim oder gar offen Schadenfreude empfindet, wenn politische Gegner die Opfer sind, jedoch in Zeter und Mordio ausbricht, sobald es einen selbst und/oder die eigenen ideologischen Genossen trifft, der sollte einmal genau hinterfragen, wer hier überhaupt Spaltung, Hass und Hetze betreibt. Denn mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist immer wieder sehr wohlfeil.
Und um eines festzuhalten: Claudia Bötte war auch in härtesten Zeiten, in denen ihr feige Möchtegern-Terroristen nachstellten, stets klar, dass solche Figuren ihr niemals den Schneid nehmen werden!

