PRESSEMITTEILUNG
Wuppertal, 11. Oktober 2026
Am Freitagabend wurde Rolf von Landenberg, der vor wenigen Tagen zum Fraktionsvorsitzenden der AfD im Rat der Stadt Wuppertal gewählt wurde, in einem Regionalzug von Düsseldorf nach Wuppertal von zwei mutmaßlich linksextremen Tätern angegriffen. Nach einer Auseinandersetzung schlug einer der Männer – Zeugen vermuten mit Schlagring oder Kette – gezielt ins Gesicht. Nur eine schnelle Ausweichbewegung verhinderte Schlimmeres. Er erlitt eine blutende Platzwunde an der Lippe und ein Hämatom. Die Täter flüchteten, der Zug stand rund 30 Minuten, die Polizei nahm den Vorgang auf.
Ein Mensch im Rollstuhl kann sich bei einem plötzlichen Angriff kaum schützen. Seitdem bewegt er sich kaum noch allein draußen.
Bei uns Alltag – bei den anderen Heulerei über erfundene Beobachtungen
Körperliche Angriffe, Sachbeschädigungen und gezielte Einschüchterung gegen AfD-Mitglieder und ihr Eigentum sind in Wuppertal seit Jahren Routine. Die Kreisgeschäftsstelle wird regelmäßig beschmiert und attackiert. Allein 2025 gab es mehrere Angriffe auf das Büro: Farbe an Fassade und Jalousien, zerstörte Rollläden, eingeschlagene Scheiben, versuchte Farbbomben ins Innere. Verfahren wurden eingestellt. Unterstützung von Behörden oder irgendwelchen Stellen: praktisch null. Trotzdem machen wir weiter.
Weitere reale Fälle:
- Autos der Fraktionsvorsitzenden Claudia Bötte mit Buttersäure demoliert.
- Bei einem ehemaligen Ratsmitglied Bauschaum in den Auspuff gesprüht.
- Elternhaus und Auto von Tim Schramm komplett mit „Nazi“-Parolen beschmiert.
- Leon Bergen (Kreisvorstand): Haus mehrfach mit Farbe und Drohungen versehen, Privatadresse veröffentlicht, Flugblätter in der Nachbarschaft verteilt, um ihn und seine damalige Freundin (heute Ehefrau) aus dem Viertel zu ekeln – er ist inzwischen weggezogen.
- Auto von Kreissprecher Frank Schnaack: Reifen zerstochen, Lack zerkratzt, Buttersäure in die Lüftung gegossen. Zuvor schon ein direkter Buttersäure-Angriff auf ihn im Wahlkampf.
- Hausfassade von Rolf von Landenberg selbst mit Parolen beschmiert.
Die Täter bekennen sich öffentlich und bleiben in der Regel unbehelligt.



Während wir seit Jahren mit realer Gewalt, Beschädigungen und Rufmordkampagnen leben und trotzdem nicht aufgeben, macht Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) daraus eine Geschichte, dass zwei AfD-Mitglieder ihr Privathaus beobachtet und fotografiert hätten. Die AfD weist das zurück: Es war eine Ortsbegehung wegen Bürgerbeschwerden zu Baustellen und Parkplätzen. Belege für Fotos vom Haus fehlen. Sie heult über konstruierte Einschüchterung – wir kämpfen mit echten.
Wir lehnen Gewalt ab. Aber die Doppelmoral ist offensichtlich: Bei den anderen werden Szenarien konstruiert und dramatisiert, bei uns ist die Realität – und wir machen trotzdem weiter.
