Die diesjährigen Sommerferien nahm Wuppertals AfD-Ratsfraktionsvorsitzende du Vorstandsmitglied des KV Wuppertal Claudia Bötte zum Anlass, um Parteifreunde in den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu treffen. Die Unterkunft während des Aufenthalts befand sich in direkter Nähe zur sächsischen Kreisstadt Pirna, die etwas südlich von Dresden gelegen ist. Bereits am 9. August – wie auch an verschiedenen Tagen danach – traf Bötte sich mit dem lokalen Bundestagsabgeordneten Steffen Janich.
Mit einem Traumergebnis von 49,1 Prozent der Erststimmen verteidigte Janich am 23. Februar 2025 souverän seinen direkten Sitz in Berlin.

Lothar Hoffmann, Kreisvorsitzender der AfD Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, wurde am 10. August zum Abendessen getroffen.
Persönlich kennt Claudia Bötte Hoffmann seit dem Sommer 2021. Das diesmalige Treffen fand in Hoffmanns Heimatkommune Neustadt in Sachsen statt.

Zu einem sehr herausragenden Termin kam es am Nachmittag des 11. August in Halle (Saale). In der zentralen Fußgängerzone der zweitgrößten Stadt Sachsen-Anhalts traf Claudia Bötte auf Ulrich Siegmund, den aktuellen AfD-Spitzenkandidaten zur dortigen Landtagswahl am 6. September.
Da die AfD in Sachsen-Anhalt mit deutlichem Abstand in den Wahlumfragen führend ist, gibt es realistische Aussichten auf eine absolute Mehrheit der Sitze im Landtag, was zur Folge hätte, dass Siegmund der erste AfD-Ministerpräsident überhaupt wird.

Ein Essen mit Tim Lochner, dem Oberbürgermeister Pirnas, gab es am Mittag des 12. August. Zu Beginn des Jahres 2024 wurde Lochner – mit Unterstützung durch die AfD – parteiloses Oberhaupt der Kreisstadt. Im Sommer desselben Jahres lernte Claudia Bötte Lochner persönlich kennen. Beim diesjährigen Treffen betonte Lochner, dass ein Erfolg seiner ersten zweieinhalb Jahre im Amt darin bestehe, die sechsfarbige „Regenbogen“-Flagge als Symbol der Homo- und Transsexuellen-Lobby weitestgehend aus dem Stadtbild Pirnas getilgt zu haben.

Einen Bürgerdialog mit dem Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner und Steffen Janich gab es am Abend des 13. August im ostthüringischen Gößnitz. Brandner gab Einblicke in den parlamentarischen Alltag und wie dort die Altparteien-Front um jeden Preis AfD-Erfolge verhindern will. Abschließend gab Brandner zu bedenken, dass auch im Falle absoluter AfD-Mehrheiten – wie möglicherweise in Sachsen-Anhalt – niemand erwarten dürfe, dass binnen Wochen oder gar Tagen positive Meldungen wie am Fließband eintreffen werden. Denn Politik sei ein Bohren dicker Bretter, weshalb grundlegende Veränderungen oftmals Jahre benötigen, bis sie für jedermann spürbar werden.„Im Gegensatz zu den letzten Sachsen-Reisen begab ich mich diesmal auf Tagesausflüge in die benachbarten Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, um auch dort mit bekannten Parteikollegen den persönlichen Kontakt zu pflegen“, äußert die Wuppertaler AfD-Ratsfraktionsvorsitzende Claudia Bötte.„Immer wieder ist es sehr angenehm, sich in einer Gegend zu befinden, in der unsere AfD längst den Charakter einer Volkspartei erlangt hat, an der wirklich niemand vorbeikommt. Die Denkblockade, die in Westdeutschland immer noch viele Wähler zu ausschließlichen Voten für die Altparteien nötigt, ist im Bereich der einstigen ‚DDR‘ so nicht existent.

Die Unterschiede in der Atmosphäre zwischen Sachsen und dem Ballungsraum Rhein-Ruhr sind mitunter sehr konkret. Während ein Großteil der Bahnhöfe und Bahn-Haltepunkte in Nordrhein-Westfalen in puncto Sauberkeit sehr zu wünschen übrig lässt, sind zwischen Görlitz und Plauen selbst die großen Hauptbahnhöfe gepflegt. Das Schwimmbad in Pirna kann auch von Frauen jüngeren und mittleren Alters besucht werden, ohne dauernd die Furcht haben zu müssen, von Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen ohne Manieren angegangen zu werden. Insbesondere in den ‚sozialen Brennpunkten‘ von Rhein-Ruhr ist so etwas leider seit Jahrzehnten Geschichte. Daher meinFazit: Wir in Nordrhein-Westfalen täten sehr gut daran, die geordneten Verhältnisse in den kleineren Städten Sachsens als Vorbild und Ansporn zu nehmen!“
