Linksextreme Skandal-Ausstellung: Polizeigewerkschaft fordert Stellungnahme von Oberbürgermeisterin Scherff (SPD)

Leon Bergen im Plenarsaal des Barmer Rathauses

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Stadtverordneter Leon Bergen spricht zum Plenum des Wuppertaler Stadtrats. (Anklicken zum Vegrößern des Bildes!)

Mit dem Zitat „Bitten eindringlich um eine Einordnung der Ausstellung“ betitelte die Internet-Ausgabe der „Wuppertaler Rundschau“ am 19. Mai einen Leserbrief des lokalen Kreisverbands der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) zur anstößigen Ausstellung „Wir besetzen das Rathaus“ des „Jugendrings“ Wuppertal. Der DPolG-Kreisvorsitzende Sascha Gerhardt, der den Brief verfasst hat, äußert seine Empörung darüber, dass die Verwaltungsspitze der Schwebebahn-Stadt in Zeit vom 28. April bis 10. Mai den Lichthof des Barmer Rathauses für eine offenkundig staats- und polizeifeindliche Ausstellung hergab. Bestimmte Exponate, wie z. B. die Darstellung eines brennenden Polizeiwagens, dessen Nummernschild mit dem Kürzel für „All cops are bastards“ (deutsch: „Alle Polizisten sind Bastarde“) versehen ist, sprachen Bände.

Gerhardt verweist auf den Fakt der seit Jahren zunehmenden Gewalt gegen seine Kollegen wie auch gegen weitere Einsatzkräfte von z. B. Ordnungsdienst, Feuerwehr und ärztlich-medizinischem Rettungsdienst. Vor diesem Hintergrund hätte die Stadtspitze Wuppertals im Lichthof des Barmer Rathauses nach DPolG-Einschätzung zumindest Hinweise anbringen müssen, dass allein die Aussteller für die Exponate verantwortlich sind und sich deren Aussagen in keiner Weise zu eigen gemacht werden. Wegen der tatsächlich stattgefundenen Form der Ausstellung könne nun leicht der Eindruck entstehen, Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) und weitere Spitzenbeamte der Verwaltung machten sich mit den gewaltverherrlichen Inhalten des „Jugendrings“ gemein.

Brennender Polizeiwagen

Eindeutig als Gewaltaufruf zu interpretieren: anstößiges Exponat der „Jugendring“-Wuppertal-Ausstellung Ende April/Anfang Mai im Barmer Rathaus.

„Es völlig angebracht, dass der hiesige DPolG-Kreisverband von Oberbürgermeisterin Scherff verlangt, in dieser Angelegenheit Farbe zu bekennen“, äußert Leon Bergen, Beisitzer im AfD-Kreisvorstand Wuppertal und zugleich Landtagskandidat im kommenden Jahr.

„Staatliche und kommunale Behörden sollten im Regelfall harmonisch miteinander kooperieren. Daher passt es absolut nicht ins Bild, dass eine kommunale Körperschaft wie die Stadt Wuppertal linken Extremisten mitten in ihrem zentralen Verwaltungsgebäude ein Forum bietet, um Staatsfeindlichkeit, Hass auf die Polizei und Gewaltbereitschaft zu propagieren. Es bleibt nun abzuwarten, ob Stadtoberhaupt Miriam Scherff so viel Anstand besitzt, Sascha Gerhardt und damit der DPolG aufrichtig zu antworten. Wir von der AfD bleiben jedenfalls in dieser Sache am Ball, versprochen!“